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ZAPATA Mode Vertriebs GmbH

Neuausrichtung bei ZAPATA Mode Vertriebs GmbH

Der Sanierung der ZAPATA Mode- Vertriebs GmbH mit Sitz in Zell am Main wurde durch die Gläubigerversammlung zugestimmt. Somit kann die Restrukturierung des renommierten Young- Fashion Filialisten wie geplant um- und fortgesetzt werden.

 Das bereits im Jahre 1985 gegründete Unternehmen ZAPATA betrieb zuletzt 14 Filialen im gesamten süddeutschen Raum und beschäftigte über 250 Mitarbeiter. Ende des Jahres 2016 geriet das Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage, welche die Einleitung eines gerichtlichen Sanierungsverfahrens durch den Geschäftsführer Torsten Selesch erforderlich machte. Durch das Insolvenzgericht Würzburg wurde daher zunächst die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet, unter dem 01.03.2017 wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet. Zum (zunächst vorläufigen) Insolvenzverwalter wurde Rechtanwalt Matthias Reinel aus der ausschließlich in der Insolvenzverwaltung tätigen Kanzlei HWR Insolvenzverwaltung mit Hauptsitz in Würzburg bestimmt. Während des gesamten Sanierungsprozesses wurde der Geschäftsbetrieb in enger Abstimmung zwischen der Geschäftsleitung, der Insolvenzverwaltung und dem Gläubigerausschuss vollumfänglich aufrecht erhalten.

 Das Unternehmen ZAPATA sah sich in der jüngeren Vergangenheit mit rückläufigen Umsätzen bei gleichbleibenden bzw. steigenden Betriebskosten konfrontiert. Diese Situation verbunden mit einem schnellen Wachstum des Unternehmens führte zur Krise. Es stand daher auch im Sanierungsverfahren sehr schnell fest, dass ein Fortbestand des Unternehmens in der bisherigen Konstellation nicht möglich bzw. wirtschaftlich sinnvoll darstellbar war. Vor diesem Hintergrund wurde besonderes Augenmerk auf eine Anpassung bzw. Flexibilisierung der Kostenstruktur des Unternehmens gelegt. In sehr konstruktiven Gesprächen der Geschäftsleitung mit allen Beteiligten konnten hier Vereinbarungen getroffen werden, um für die Zukunft ein tragfähiges Konzept darstellen zu können. Ferner wurde auch in der Sanierungsphase die Einführung eines Online- Shops konsequent vorangetrieben. Die sanierte Konstellation, bei deren Konzeption und Umsetzung das schuldnerische Unternehmen durch die Kanzlei PKS Stahl mit Sitz in Schweinfurt beraten wurde, sieht eine Fortführung von 9 Filialen vor. An den fortgeführten Standorten konnten sämtliche Beschäftigungsverhältnisse erhalten werden. Das neue Konzept wird durch dazu neu gegründete ZAPATA Gesellschaften umgesetzt werden. Diese weisen sowohl auf Inhaber- wie auch auf Geschäftsführungsseite ein hohes Maß an Kontinuität auf, weiterhin wird Herr Torsten Selesch die Geschicke des Unternehmens verantworten.

Der Insolvenzverwalter betont insbesondere die sehr konstruktive Zusammenarbeit bei der mehrmonatigen Betriebsfortführung, der Dank hierfür gilt vor allem den Mitarbeitern des Unternehmens sowie allen Vertragspartnern.

 

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